Willkommen auf www.Luna-Yara.de
 
 
 
Hallo alle zusammen,

nun ist die Zeit gekommen mich voll und ganz meiner lieben Familie zu widmen.

Es war eine wundervolle Zeit mit euch allen !
Ich möchte mich bei allen die mich unterstützt und in dieser Zeit getragen haben bedanken !
Ihr alle habt es möglich gemacht,
dass ich heute meinen ersten Geburtstag und noch 100 weitere, feiern darf !

WIR WERDEN EUCH NIE VERGESSEN !
DANKE FÜR UNSEREN ENGEL !
 

Und für alle die mich nochmal sehen wollen....


                                                          Vorher                                                                                 Nachher

       
 
Hallo liebe Leute,
 
ich möchte mit meiner Geschichte allen Eltern, Geschwistern, Verwandten und Bekannten zeigen, dass es sich immer lohnt zu kämpfen!
 
Verliert nie den Glauben oder die Hoffnung. Ich habe viel hinter mir und durch meinen starken Willen zu leben, gab ich meinen Eltern die Kraft, den monatelangen Kampf um mich nie aufzugeben.
 
Seht euch die folgenden Seiten an und erlebt wie Hoffnung, Liebe, Glaube und der heutige Stand der Medizin mir den Weg ins Leben ermöglicht haben!
 
Ich möchte hier allen danken die mich mit voller Kraft unterstützt haben! Ohne euch wäre das unmögliche vielleicht gar nicht möglich gewesen! Es war euer Glaube der mir und meiner Familie täglich neuen Mut gegeben hat weiter zu kämpfen und niemals aufzugeben.
 
Danke an:
 
Oma, Uroma und Onkel - meine Schutzengel im Himmel,
Mama, Papa, Bruder Pascal,
Tante Marion und Onkel Zdenek die besonders Mama unterstützt haben,
Cousine Nadine und der Michel die sich immer um meinen Bruder gekümmert haben,
Onkel Werner der gleich mit Windeln angelaufen kam,
Thomas, Marzena, Larissa und Vanessa die mich jeden Sonntag besucht haben,
Onkel Roland, Tante Claudia, Cousine Tatjana und Andre die sogar nachts am Fenster standen um mich zu sehen,
Silvia, Andre, Janina und Vanessa, Gudrun und Franziska, Zdenka und Fabian, Bettina, Toni und Engel Eric. Die Zeit mit euch auf der Station zu verbringen hat uns einiges erleichtert!!!
 
Ulli, Jana und Luisa,
Tante Silvana, Oma, Onkel Samy der von weit her immer Glaube schickte, Cousine Michelle, Chantal, D´Andre und Samy jr,
Opa und Heidi,
Anne eine ganz liebe Freundin,
Marc, Paddy und Ally , Alfred-Steffi-Paulina und Fabio, Christine Curt und Natalie, Goergie, Booboo, Freund Anton und Nadja, Edith und Helmut und all denjenigen die eifrig E-Mails mit lieben Wünschen an uns gesendet haben.
 
Besonderen Dank geht an:
 
Dr. Kraus der mir in der ersten Operation das Leben gerettet hat und in der zweiten OP die Lebensqualität dazu,
 
Meine Eltern werden ihnen ewig dankbar sein!
 
Prof. Dr. Schiffmann, Dr. Rosenthal, Dr. Anani, Dr. Schäfer, Dr. Kortenhaus, Dr. Fahr, Dr. Leu und Dr. Orth, Schwester Renate und Schwester Linda, Pfleger Michael, Schwester Gerdi, Schwester Irmengard, Schwester Marianne, Schwester Angela, Fr. König und allen anderen Ärzten und Schwestern der Stationen CU.1.4 und CU.1.5.
Der Uniklinik Erlangen Dr. med. M. Schroth und seinem Team der Neo 1.
 
Ebenfalls einen ganz besonderen Dank an das Team der Ratibor Apotheke. Ihr habt uns supergut beraten und mit eurem Einsatz der den üblichen Kundenservice bei weitem übertroffen hat immer dafür gesorgt, dass unser Engel alles zur richtigen Zeit hat!
 
Alle anderen die ich jetzt nicht genannt habe bitte ich um Entschuldigung, ich habe euch und eure Gedanken und Gebete nicht vergessen!
 
DANKE EUCH ALLEN!!!!!!
 
Und jetzt zu mir:
 
Ich wurde am 07.08.08 als so genanntes extrem Frühchen mit einem Gewicht von 650 Gramm und 29,5 cm geboren.
Warum ich kam? Nun ja, Mama und ich hatten sich eine schweren Infektion eingefangen und wollten eigentlich nur zur Kontrolle im Klinikum vorbeischauen.
Na ja es wurden zwar keine Wehen festgestellt doch spätestens beim Ultraschall bemerkten die Ärzte es stimmt was nicht, das Fruchtwasser in dem ich eigentlich noch einige Monate schwimmen sollte wahr nicht mehr da.
Diese Erkenntnis erschrak uns nicht lange denn Mama ging es plötzlich immer schlechter, warum? Ich wollte unbedingt raus!
Der erste Schock saß und im Kreißsaal angekommen wurde meine Mama auch schon an vielen Infusionen angeschlossen. Jeder im Kreißsaal musste mir jetzt so schnell es ging helfen auf die Welt zu kommen.
Nach 2 schmerzhaften Wehen klappte es dann auch, Ich war da!
Nachdem ich zweimal laut schrie nahmen mich die Ärzte auch schon mit, sie mussten mich sofort beatmen.
Mein kleiner Körper und meine Lungen waren für ein eigenes Atmen noch nicht reif und stark genug und deshalb fiel meine Lunge auch erst einmal in sich zusammen was aber zum Glück auch schnell wieder behoben wurde.
Ernährung und Medikamente bekam ich über unzählige Infusionen und einer Magensonde.
Mama und Papa haben das alles nicht gesehen da ich sofort weg gebracht wurde.
Erst nach zwei drei Stunden hat mich Papa wieder sehen dürfen meine Mama leider erst am nächsten Tag,
ihr ging es nämlich gar nicht gut und deshalb konnte sie nicht zu mir auf Station.
Die ersten Stunden und Tage hab ich tapfer gekämpft doch am 12.08.08 ging es mir sehr schlecht.
In meinem Darm hatte sich noch Mekonium (so genanntes Kindspech) befunden, was mir den Darm verklebte und dazu führte, dass unten nichts raus kam.
Dann ging alles ganz schnell ich musste schleunigst operiert werden.
Während der Operation musste mehrmals unterbrochen werden weil mein kleiner Körper keine Kraft mehr hatte mit all dem fertig zu werden.
Dabei habe ich sehr viel Blut, den Blindarm und insgesamt 12cm meines Dünn.- Dickdarmes verloren.
In dieser Nacht wurde meinen Eltern gesagt das meine Chancen die Nacht zu überleben sehr gering seien.
Das hat gesessen aber aufgegeben haben wir nicht!
Ab diesen Zeitpunkt hatte ich einen so genannten AP (künstlicher Darmausgang).
Meine Chirurgen haben die beste Arbeit geleistet! Ohne diese OP, wäre ich gar nicht mehr hier!
Auch wenn die Chirurgen meinten mein Zustand wäre sehr kritisch (wir Wissen was ein Arzt damit meint!),
waren Mama und Papa sehr glücklich mich in dieser Nacht wieder lebend zu sehen.
 
Am 15.08.08 wurden Mama und Papa wieder erschreckt. Als Sie mich besuchen kamen (wobei man besuchen gar nicht sagen kann, Mama und Papa waren immer bei mir und haben mich nie alleine gelassen!) hat man mein kleines Beatmungsgerät gegen ein riesiges Monstrum (was auch ordentlich Lärm machte), ausgetauscht. Ihr könnt auf meinen Fotos sehen, dass ich Ohrenschützer gegen den Lärm habe. War aber nicht so schlimm für meine Lungen war das einfach besser.
 
So um den 17.08. habe ich dann meine Augen langsam geöffnet, es war überwältigend!
 
Am 20.08. kam endlich dieses riesige Beatmungsgerät wieder weg und ich bekam das kleine schöne wieder.
 
Am 23.08 durfte ich zum ersten male raus auf Mamas Bauch. Es war der schönste Augenblick in meinem Leben! Papa durfte mich dann am 25.08. endlich knuddeln! Ach ja, meinen ersten Schnuller hätte ich glatt vergessen! Ich habe nämlich schon leicht gesaugt und dank der lieben Schwester Renate bekam ich auch endlich Babys großes Glück: Meinen erster Schnuller!
 
Am 27.08. wurde dann entschieden, dass ich nochmals operiert werden muss. Nichts schlimmes, aber eine OP bei meiner Größe ist nicht leicht. Es war der Duktus (eine Vene die das Blut an den Lungen vorbei führt. In Mamas Bauch sinnvoll, auf der Welt jedoch nicht so gut). Also ging es nicht wie geplant mit dem Hubschrauber nach München denn das währe zu anstrengend für mich gewesen sondern für drei Tage in die Uniklinik Erlangen, mit Blaulicht und 160 Sachen über die Autobahn, hui!
 
Am 01.09. habe ich mir dann den blöden Beatmungsschlauch gezogen, und siehe da, ich kann ja selber Atmen! Natürlich habe ich noch Sauerstoff Unterstützung, aber Atmen kann ich von alleine! Ja ich geb es ja zu, es ging ein bisschen hin und her, aber am 21.09. war Schluss mit Sauerstoff und Co. ich kann selber Atmen und habe genug Sauerstoff im Blut!
 
Mittlerweile kann ich auch schon aus der Flasche trinken, zwar schaff ich nicht alles, aber ich trinke! Und das Beste: Ich bin seit dem 01.10. raus aus der Intensivstation!
 
Am 31.10. habe ich mir dann auch den Ernährungsschlauch gezogen! Ab jetzt esse ich nur noch durch meinen Mund, so! Für den Rest der Zeit ist zum Glück nichts mehr passiert oder gewesen, ich nehme jeden Tag schön zu und werde immer lauter!
 
Dann wer hätte es gedacht beschloss ein ganz lieber Arzt mich nach Hause zu lassen zwar nicht nach der geplanten dritten OP bei der der künstliche Darmausgang wieder geschlossen werden sollte, sondern noch davor weil es besser für mich war etwas Gewicht zu sammeln. Nach Absprache mit Mama und Einführung in das Versorgen eines Ap`s wurde ich ganz offiziell am 19.11.2008 mit einem Gewicht von 2900 Gramm und ganz glücklichen Eltern nach 3 Monaten und 12 Tagen aus dem Klinikum entlassen ich bin nun Zuhause!
 
Zuhause angekommen hab ich mich ganz gut eingelebt und breit gemacht. Meine Versorgung und die meines künstlichen Darmausganges kostet Mama viel Zeit und ne menge Nerven aber sie macht das ganz anständig und gern für mich…
 
Nachdem wir Weihnachten und Silvester ordentlich gefeiert haben, alles gut trainiert war und ich mir auch schon ein ordentliches Gewicht angefuttert habe, wurde entschlossen das es an der Zeit war den Darm endlich zu schließen. Also zog ich am 12.01.09 wieder ins Südklinikum mit meiner Mama ein. Diesmal mit einem Gewicht von 4000 Gr. auf die Station C.U.1.3
 
Ich wurde auch gleich am 13.01.09 operiert natürlich von Herrn Dr. Kraus und wie sollte es anders sein er hat es auch diesmal prima hingekriegt…
 
Aufgrund einer Medikamentenverwechslung wurde ich zwar kurzzeitig wieder über den Monitor beobachtet habe es aber zum Glück gut wegstecken können. Ein paar Tage Diät und Tee und dann konnte ich am 21.01.09 nach meiner 3 OP endlich Heim!!!!
 
Nun fängt die Zeit an in der ich einfach Baby sein kann, mich von meinem Papa verwöhnen lassen kann denn den hab ich schnell um den Finger gewickelt mit Mama in die Frühchen-Krabbelgruppe und zu meinen kleinen Freunden gehe. Das wird ganz bestimmt alles spannend für mich und meine Familie.
 
Danke euch für alles, wir werden euch nie vergessen!
 
Eure Luna Yara
 
 
 
 
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